Hier der Bericht unseres Enduro Fahrers Max Schmitt:

Am 28/29 Juli führte es mich für ein Rennen das erste Mal in die Alpen, zum fünften Stopp der Specialized Sram Enduro Series in Kirchberg (Österreich).
Bei diesem Rennen dürfen die Stages trainiert werden. Somit ging es am Samstagmorgen bei bestem Wetter zur Anmeldung und ab zum Training. Da die Anmeldung so lange gedauert hat verpasste ich die offizielle Trainingszeit für die letzten zwei Stages (4,5). Nach kurzer Auskunft vom Veranstalter gab es die Möglichkeit die Stages am Nachmittag abzufahren. Somit ging es zu den Stages 1,2,3. Am Nachmittag hatte ich dann einen Defekt am Reifen und konnte somit die Stage 4 und 5 nicht trainieren. Da für mich nach erfolgreicher Reparatur gleich der Prolog an stand, musste ich Stage 4+5 ausfallen lassen
Der Prolog bestand aus einem kurzen knackigen Rundkurs. Dieser führte uns zweimal durch einen Bach.
Am Sonntag stand dann das Rennen an. Die ersten Startergruppen hatten noch Glück und konnten im Trocknen starten. Eine Stunde vor meiner Startzeit fing es dann an zu regen. Dieser Regen sollte dann den ganzen Tag anhalten. Nach dem Start ging es erstmal einmal durch Kirchberg zum Gaisberglift. Dieser beförderte mich dann zu Stage 1. weche sich durch viele flowige Anliegerkurven und ein paar Steilstücke mit Wurzeln zusammensetze. Durch den Regen war die Stage schon aufgeweicht und bot nicht mehr den Grip. Der nun folgende Transfer wurde mit ca. 400 hm aus eigener Kraft hinter sich gebracht, um Stage 2 und 3 zu erreichen, welche sich direkt und ohne weitere Gegenanstiege zwischen den Wertungsprüfungen aneinander reihten. Absolviert wurden die beiden Stages auf dem Lisi-Osl-Trail, welcher durch unzählige Kehren und durch ein paar Wurzelpassagen besticht. Diese Stages konnte schnell und sauber durchfahren.
Um zu den Stages 4 und 5 zu gelang ging es quer durch Kirchberg zur Fleckalmbahn. Diese brachte uns dann 1000 Meter höher. Hier warteten jetzt die härtesten Stages auf mich. Stage 4 begann erst mit vielen Kurven und Anlieger, später gesellten sich dann noch steile hängende Wurzelteppiche hinzu. Der Trail war jetzt komplett aufgeweicht vom Regen und es wurde zu einer reinsten Schlammschlacht. Zwischen den ganzen Anlieger, Kurven und Wurzelteppichen kamen immer wieder kurze fiese Gegenanstiege. In der Mitte der Stage machte sich dann mein nicht vorhandenes Training bemerkbar und es kam ein unerwartetes Hindernis. Ich konnte noch ausweichen aber die darauf folgende Hügeln schaukelt mein Bike so auf dass ich die Kontrolle verlor -" Sturz. Ich konnte zum Glück weiterfahren. Der Rest der Stage verlief dann ohne Probleme.
Stage 5 hatte einen ähnlichen Charakter. Nur befanden sich auf der Stage 5 mehr Wurzeln. Was dazu führte das ich dreimal vom Bike falle. Am Ende von Stage 5 war ich körperlich komplett fertig. Am Ende sprang dann trotz der Stürze der 70. Platz von 120. Startern raus. Meine Mutter war mit der Wäsche auch stark gefordert.