Rennbericht unseres Enduro Fahrers Max Schmitt über seine Teilnahme beim Rennen im Sauerland:

Am 14./15. Juni 2014 lockte es mich zum vierten Stopp der Specialized Sram Enduro Series in Willingen im Sauerland. Anders als bei meinem letzten Rennen ist es bei dem Format möglich, die Stages vorher zu trainieren und abzufahren. Somit ging es für mich am Samstag los für die Trainingsrunde. Die Stages sahen sehr vielversprechend aus. Beim Training galt es dann, die richtigen Linien auszuloten um im Rennen am schnellsten durchzukommen.
Am Samstagabend stand dann der Prolog an, dabei wird die Startreihenfolge für den nächsten Tag festgelegt und er wird als erste Stage gewertet. Dieser war ein klassischer mit Fahnentoren abgesteckter Wiesenslalom. Durch immer wieder kurze Regenschauer wurde der Prolog zu einer Herausforderung für mich und die anderen Fahrer. Was zu ein paar Dirfts und Stürze führte. Für mich lief der Prolog gut und ich komme ohne Probleme durch.
Am Sonntagmorgen ging es dann mit dem eigentlichen Rennen los. Vor der ersten Stage galt es, den Berg zu erklimmen. Oben angekommen machte ich mich fertig für die erste Stage. Diese war teils flowig auf Brechsand, teils ruppig, teils steil und folgte der Strecke des Bikeparks. Auf dem nächsten Berg wartet die nächste Stage. Bei dieser galt es nach einen kurzen Sprint, Bremsen auf und Vollgas. Dabei galt es die Konzentration hoch zu halten, da der Lehmboden durch den Regen in der Nacht noch rutschig war.
Die dritte Stage stellte sich als die härteste Stage dar. Im ersten Teil der Stage musste man treten, was die Beine hergaben, um ein paar Gegenanstiege zu bewältigen. Völlig erschöpft bog man dann in den zweiten Teil der Stage ein. Dieser war sehr steil und technisch und verlangte mir mit hängenden Stücken das komplette fahrerische Können ab. Die Stage endete dann in einem engen Wiesenslalom.
Stage vier folgte dann ausschließlich der Schwerkraft und forderte mich mit einer Mischung aus losem, frischen Waldboden und steinigeren Abschnitten. Auf der letzten Stage wurde es nochmal schnell, einige offene Wiesenkurven führten mich auf den Slalomkurs des Prologs und schließlich ins Ziel. Am Ende des Tages standen dann ca. 27 Kilometern und ca 1000 Höhenmetern auf dem Tacho. Ich belegte in meiner Klasse von 200 Startern den 57. Platz. Insgesamt war es ein sehr gelungenes Rennen.