23.05.2014

Am Sonntag den 11. Mai 2014 fuhr Maximilian Schmitt in Rombach Le Franc (im Elsass) zum zweiten Stopp der Bluegrass Enduro Tour. Da am frühen Morgen gestartet wurde hieß es abends anrollen und vor Ort übernachten. Um 07.00 Uhr morgens hieß es sich anmelden, Startnummer abholen, den Wertungschip ans Bike anbringen und sich über ein Wiedersehen mit Bekannten zu freuen.
Los ging es zum Ersten und längsten Anstieg des Tages. Dieser endete in einem Steilstück das hochgeschoben werden musste. Am Start der 1. Wertungsprüfung hieß es dann kurz ausruhen, Fullface-Helm aufziehen und sich bereit für den Start machen.
3,2,1 los ging's. Nach dem Start warteten gleich ein paar Felsen und technische, steile Kurven, auf Maximilian. Diese verlangten ihm sein fahrerisches Können ab. Weiter ging es auf lockeren Waldboden, ein paar Anlieger-Kurven und schönen Sprüngen, die die Stage abschlossen.
Auf zur 2. Wertungsprüfung. Diese war nur zu erreichen, wenn man auf den letzten Metern das Bike schulterte und hoch trug. Oben wartete dann eine geniale Aussicht auf das Elsass.
Die 2. Wertungsprüfung startete auf einen Weg voller Haarnadelkurven. Es galt die richtige Linie zu finden um schnell durch die Kurven zu gelangen. Die Strecke führte auf eine breite, leicht ansteigende Waldstraße. Hier hieß es dann treten, treten und alles aus den Waden herauspressen was ging. Anschließend mündete der Weg in einen schnelleren und flüssigeren Slalom teil.
Weiter ging es zur nächsten, 3. Wertungsprüfung. Diese startete gleich mit ein paar Kurven. Diese mündeten auf einen nassen, rutschigen Wiesen-Steilhang runter ins Dorf. Hier gab es endlich die heiß ersehnte Verpflegungs-Station.
Zur 4. Wertungsprüfung wurden die Fahrer mit dem Bus hochgefahren.
Der Einstieg der Vierten Wertungsprüfung war der Gleiche wie bei der Ersten. Sie mündete dann in eine körperlich anspruchsvolle Teilstrecke mit lockerem Waldboden, Anlieger-Kurven und Sprüngen. Das Ende der Wertungsprüfung führte durch das Dorf in dem noch Treppen Passagen und enge Wege auf uns warteten.
Die letzte, 5. Wertungsprüfung stand an. Ein heftiger Regenschauer weichte die Strecke auf. Die fünfte Wertungsprüfung begann auf einer schnellen Teilstrecke auf rutschigem Gelände und ging dann in ein engeres Stück mit vielen Haarnadelkurven über. Der letzte Abschnitt fand auf dem Dorfplatz mit der Überquerung einer "North Shore"-Struktur für den Showeffekt statt!
Insgesamt war es ein sehr anstrengendes, anspruchsvolles, rutschiges aber auch lustiges Rennen.